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Andreas Arend ist gefragt als Spieler von historischen Zupfinstrumenten sowie als Komponist. Als Lautenist spielt oder leitet er häufig Projekte beim polnischen Barockorchester Arte dei Suonatori, er ist Mitglied des Ensemble Chelycus und zu Gast beim Freiburger Barockorchester, der Holland Baroque Society, dem Norsk Barokkorkest, der Chapelle Rhénane, der Neuen Innsbrucker Hofkapelle, dem Ensemble Cordarte aus Köln, dem Ensemble Baroque Fever aus Kopenhagen etc. Der Schwerpunkt der Arbeit des Lautenisten liegt in der Interpretation von Musik der Zeit zwischen 1500 und 1700. Geschriebenes und ungeschriebenes, also improvisiertes treten in dieser Musik miteinander in Beziehung, erzeugen ein Spannungsfeld, dessen Gewichtung der Ausführende unter anderem bestimmt. Renaissancelaute, Arciliuto und Chitarrone sind die Instrumente, mit denen Andreas Arend dieses Terrain erkundet. Er studierte Laute bei Nigel North und Elizabeth Kenny in Berlin. Andreas Arend lebt freischaffend in Berlin.
Claude Alloud wurde in Lothringen (Frankreich) geboren und wuchs zweisprachig auf. Im Alter von 14 Jahren hatte er seine erste Begegnung mit der Gitarre.
Seine Leidenschaft für Geschichten führte ihn nach dem Abitur zunächst zu einem Literaturstudium an der Universität Strasbourg, dem sich ein Studium für Jazzgitarre an der C.E.D.I.M.-Jazz-Schule und dem Conservatoire National de Region de Strasburg anschloss. Claude Alloud ging anschließend für zehn Jahre als Musiker nach Berlin und spielte in verschiedenen Bandprojekten. Seit 2001 lebt er als freischaffender Musiker in Dresden.
Obeid Alyousef, geboren 1986, entdeckte in seiner ostsyrischen Heimatstadt Deir ez-Zor
schon in Kindheitstagen die Leidenschaft für die Oud, dem traditionellen Zupfinstrument
der arabischen Kultur, dessen Geschichte weit in die Antike zurückreicht.
Fasziniert von der Musik seines Kulturkreises studierte er nach dem Abitur an der
Universität Homs Musikwissenschaft, wodurch er sich gleichermaßen die Musiktheorie der
orientalischen und europäischen Welt aneignete.
Er arbeitete einerseits fünf Jahre lang als Dozent für Oud und Musiktheorie sowie als
Lektor an der Universität Homs – andererseits wirkte er als Musiker und leitete u.a.
orientalische Orchester.
Seine Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung führte ihn im Jahr 2015 nach Dresden.
Er spricht und schreibt fließend Englisch und Deutsch. An der Evangelischen Hochschule
Dresden unterrichtet er als ehrenamtlicher Dozent für arabische Laute (Oud). Obeid
Alyousef ist oft im Staatsschauspiel Dresden zu erleben, spielt bei Ausstellungseröffnungen,
gibt Solokonzerte und arbeitet mit renommierten Ensembles und Musikern wie auditivVocal
und Paradiesisches Orchester zusammen.
Susanne Ansorg studierte Musikwissenschaft und Germanistik in Leipzig
sowie mittelalterliche Streichinstrumente und Musiktheorie des
Mittelalters an der Schola Cantorum Basiliensis. Sie gibt Konzerte in
ganz Europa, Nord- und Südamerika, Japan und Australien mit renommierten
Ensembles wie Sequentia, Boston Camerata, The Harp Consort, Sarband, Ars
Choralis Coeln und ihren eigenen Ensembles Ioculatores, Belladonna und
Ziriola und übernimmt Lehraufträge sowie die Projektleitung und
Workshops zur Musik des Mittelalters. Susanne Ansorg trägt Verantwortung
für die künstlerische und organisatorische Leitung des internationalen
Festivals für mittelalterliche Musik „montalbâne“.
Die international renommierte Sängerin stammt aus Bochum und studierte bei Hea-Soon Park in Düsseldorf und bei Jessica Cash in London. In den vergangenen Jahren sang sie die Barbarina (Figaro), Valetto (Monteverdi, Poppea) und Papagena (Zauberflöte) unter John Eliot Gardener für Deutsche Gramophon Archiv sowie zahlreiche Rundfunk- und CD- Produktionen u.a. mit René Jacobs, Thomas Hengelbrock, Paul McCreesh, Robert King, Monica Huggett und dem Ensemble Sonerie, Ludger Rémy, Hermann Max, Howard Armen, Israel Camerata, dem Gesualdo Consort, Musica Fiata und dem Royal Philharmonic Orchestra. Mit ihrem Ensemble Chiaro di Luna gestaltet sie Soloprogramme, die u.a. vom Hessischen Rundfunk und vom Mitteldeutschen Rundfunk aufgezeichnet wurden.
Geboren 1958 in Santiago de Chile; Kirchenmusikstudium (A-Prüfung) mit anschließendem Aufbaustudium für Chor- und Orchesterleitung in Freiburg i.Br.. 1982-1993 Dozent für Dirigieren an der dortigen Musikhochschule, 1989 Gründung und Leitung des Ensembles für alte Musik "musica viva Freiburg".1989-1993 Kantor der Christuskirche Freiburg und Leiter der Kantorei des Figuralchores ebenda. Dort gleichzeitig Organist der Evangelischen Studentengemeinde und Leiter der Studentenkantorei. Seit 1993 Professor für Chordirigieren und Leiter des Kammerchores der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. 1997 Gründung und seitdem Leitung des Kammerchores "Capella Vocale Würzburg". Gastdirigate und Orgelkonzerte in mehreren Ländern Europas und Südamerikas. Aufnahmen für den Südwestfunk, für den WDR und für den Schweizer Rundfunk. Spezialist für Forschung und Aufführungspraxis alter Spanischer Vokal-und Tastenmusik. Gastprofessur an der Royal Academy of Music London und seit 2001 künstlerischer Leiter des aus professionellen Sängern bestehenden Deutschen Kammerchores.
Pavel Černý ist einer der führenden tschechischen Organisten. Černý
konzertierte in mehreren Ländern Europas, in den USA, Japan, Brasilien,
Afrika und Kuba. Er wirkt als Orgeldozent an der Musikakademie in Prag
sowie an der Janácek-Musikakademie in Brno und wurde bei internationalen
Orgel-Wettbewerben als Mitglied der Jury berufen. Černý studierte an der
Musikakademie in seiner Heimstadt Prag, besuchte Meisterkurse bei
einigen bedeutenden europäischen Organisten und erweckte internationale
Aufmerksamkeit mit ersten Preisen bei den Orgelwettbewerben in Opava
(1990), Ljubljana (1992) und beim Prager Frühling (1994). Pavel Černý
nimmt regelmäßig für CD, Rundfunk und Fernsehen auf. Er gewann u.a. den
„Preis der deutschen Schallplattenkritik“ (1998). Bei wichtigen
Orgelprojekten in der Tschechischen Republik ist oft als
Orgelsachverständiger tätig.

Thomas Friedlaender arbeitet europaweit als freischaffender Musiker bei Aufführungen und Aufnahmen von Kantaten, Oratorien und Opernprojekten sowie im Rahmen von Kammer- und Improvisationskonzerten, Ausstellungseröffnungen, Performances, Hörspielen und anderen spartenübergreifenden Veranstaltungsformen. Er studierte in Dresden, Leipzig, Basel und Bremen.
Geboren 1966 in Magdeburg; lebt freischaffend in Dresden. Er studierte zunächst an der Dresdner Musikhochschule moderne Trompete und arbeitete in verschiedenen Orchestern.
Beschäftigung mit Jazz, freier Improvisation, elektronischer Musik und Perkussion. Seit 1990 Hinwendung zur alten Bläserkultur für Zink und Trompete zwischen 1450-1830. Studium in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater (Zink und historische Improvisation), in Basel an der Schola Cantorum Basiliensis (Bruce Dickey - Zink, Edward H. Tarr und Jean Francois Madeuf - Naturtrompete), privater Perkussionsunterricht bei Michael Metzler, Nora Thiele und Peter A. Bauer, sowie Kurse für Jazz- und Freier Improvisation bei Günter Baby Sommer, Marko Lackner und Markus Stockhausen.
Gründung verschiedener Kammermusikensembles - inzwischen über 30 Programme mit solistischer Kammermusik u.a. der deutschen Spätgotik, der spanischen Renaissancezeit, aus dem italienischem Frühbarock oder mitteldeutscher Musik des frühen 17. Jahrhunderts. Konzerte und Aufnahmen mit renommierten Ensembles und Solisten im Bereich der Alten Musik (Dresdner Kammerchor, Musica Fiata, Lautten Compagney, Batzdorfer Hofkapelle, Ensemble Weser-Renaissance Bremen u.a.).
In den letzten Jahren bestimmen zunehmend reine Improvisationskonzerte, Ausstellungseröffnungen, Performances, Hörspiele und übergreifende Veranstaltungsformen sein Arbeitsspektrum.
Kunstgeschichtliche Begeisterung und Lust am Kulturmanagement führten in den vergangenen Jahren zu mehreren eigenen Projekten mit dem Ziel, die jeweilige Atmosphäre des Veranstaltungsortes mit Musik der Zeit - vom Mittelalter bis zur Moderne - anschaulich lebendig werden zu lassen. Friedlaender ist künstlerischer Leiter der Dresdner Veranstaltungsreihen Offenes Palais - Musik und Kunst im Großen Garten und Dresdner Totentanz.
Bassem Hawar studierte am Konservatorium in Bagdad irakische und orientalische Musik mit Hauptfach Djoze. An der Universität studierte er außerdem Geige und Musikwissenschaft und unterrichtete am Konservatorium und der Musikschule in Bagdad. Er spielte in verschiedenen, dem Kulturministerium unterstellten Formationen sowie im staatlichen Sinfonieorchester. Bassem baut seine Instrumente selbst und entwickelte die Djoze weiter: sie kann nun alle Formen arabischer und europäischer Musik spielen und ist nicht „nur“ auf ihren traditionellen Bereich, den irakischen Maqam, begrenzt. Seit 2000 in Deutschland lebend hat sich Bassem Hawar in der freien Musikszene etabliert und gewann mehrere Weltmusikpreise. Bassem spielt aktuell in zahlreichen Gruppen unterschiedlichster Musikrichtungen von klassisch irakischem Maquam über europäische mittelalterliche Musik bis hin zu Flamenco, neuer Musik und experimentellem Jazz.
Stefan Wehrenpfennig studiert Gitarre/Jazz-Rock-Pop und Gitarre/Weltmusik in
Dresden bei Ralf Beutler, Stephan Bormann und Thomas Fellow und besuchte
zahlreiche Workshops (u.a. bei Marc Ducret, Richie Beirach, Markus
Stockhausen, Ferenc Snétberger, Sylvain Luc und Nguyên Lê). Er ist
unterschiedlichen musikalischen Einflüssen wie Jazz, Pop, Soul, Funk,
Latin Jazz usw. in diversen Formationen ausgesetzt. Dies spiegelt sich
vor allem in Komposition und Improvisation des langjährigen Duos
„Duodezim“ mit Cellist Diethard Krause wieder. Wehrenpfennig erhielt zuletzt
Gelegenheit mit der Dresdner Philharmonie zusammenzuarbeiten, sowie mit
Günter Baby Sommer zu konzertieren.
Die vielseitige Sängerin Maria Jonas ist eine der kreativsten
Persönlichkeiten, vor allem als Interpretin Alter Musik, aber auch in
Neuer Musik. Nach einem Oboenstudium an der Musikhochschule Köln und
Leitung einer Musikschule in Venezuela studierte Maria Jonas Gesang bei
Monserrat Figueras in Barcelona, bei René Jacobs an der Schola Cantorum
Basiliensis sowie bei Jessica Cash in London. Die Sängerin arbeitete mit
namhaften Alte-Musik-Ensembles zusammen, darunter mit Jordi Savall, mit
Sequentia, mit Alte Musik Dresden, mit der Batzdorfer Hofkapelle, mit
der Chursächsischen Capelle Leipzig und mit La Sfera Armoniosa. In
Deutschland konzertiert Maria Jonas häufig mit dem von ihr gegründeten
Monteverdi Ensemble Köln sowie mit dem Lautenisten Stephan Rath. Als
Solistin wirkte Maria Jonas bei zahlreichen Rundfunk- Fernseh- und
CD-Produktionen mit. Tourneen u.a. mit dem Europäischen Barockorchester
unter der Leitung von Roy Goodman und dem Hilliard Ensemble führten sie
durch ganz Europa. In jüngster Zeit hat sich die Künstlerin verstärkt
mit der Oper und mit der zeitgenössischen Musik beschäftigt. Mit den
English Baroque Soloists spielte Maria Jonas in der Partie der 3. Dame
unter John Eliot Gardiner. Die Zauberflöte von Mozart ein. Sie gab
Gastspiele am Schauspielhaus Bochum, am Landestheater Neuss, am Teatro
Regio di Parma, am Teatro Comunale di Ferrara, an der Schloßoper
Ludwigsburg, am Teatro Real de Madrid sowie am Teatro Camoes Lissabon.
1998 wurde Maria Jonas zum internationalen Festival Zeitgenössischer
Musik Camagüey nach Kuba eingeladen. In Lissabon und Madrid
interpretierte sie die Titelpartie der jüngsten Oper von Philip Glass,
The White Raven, in der Regie von Robert Wilson, mit der Gruppe
Sequentia war Maria Jonas 1998 mit der szenischen Umsetzung des Ordo
Virtutum von Hildegard von Bingen (1098-1179) in den USA auf Tournee.
1999 führte diese Pro-duktion die Sängerin nach Australien. Seit dem
Wintersemester 1999/2000 hat Maria Jonas Lehraufträge für Historischen
Gesang an der Musikhochschule Leipzig und an der Folkwanghochschule
inne. Im Februar 2000 debütierte sie in der New Yorker Carnegie Hall mit
Philip Glass' The White Raven unter der musikalischen Leitung von Dennis
Russell Davies. Maria Jonas ist stets auf der Suche nach einer
lebendigen Auseinandersetzung mit Alter Musik als Solistin sowie in
ihren Ensembles convoce.coeln, Condanza und der Frauenschola Ars
Choralis Coeln, die sie seit 2004 leitet und mit denen sie auf
international ausgezeichnete Aufnahmen zurückblicken kann.
Ibrahim Keivo wurde als Sohn einer armenischen Familie in einem yesidisch-kurdischen Dorf in Nordsyrien geboren. Seine Mutter lehrte ihn seit frühester Kindheit die armenischen Gesänge, die sie aus ihrer Heimat mitgebracht hatte, aber auch Lieder, die auf Türkisch, Kurdisch und dem arabischen Dialekt Mardalli gesungen und gespielt wurden. Ibrahim Keivo war ein Zeitzeuge und ein wissbegierig-neugieriger Schüler der kulturellen Vielfalt in Nordsyrien. Von den Beduinen lernte er die assyrische Kultur und die aramäische Sprache – Elemente der ältesten Zivilisationen und Religionen der Menschheit. Er begegnet aber auch der syrischen Sprache (die mit dem heutigen syrischen Arabisch nichts zu tun hat), dem orthodoxen Christentum und der Kultur der Yesiden. Mit der Unterstützung der Familie erhielt er seine erste Buzok, eine Langhalslaute. Bald darauf ging er nach Aleppo, der Hauptstadt der traditionellen arabischen Musik, um am dortigen Konservatorium zu studieren. Die Begegnung mit dem Komponisten und Musikwissenschaftler Nouri Iskandar war ausschlaggebend für Keivos eigene Forschungen zu den Musiktraditionen in Nord-Syrien. Ibrahim Keivos internationale Karriere als Sänger startete 2002, als er die Rolle des „Bacchus“ (nach Euripides) in einer Komposition von Nouri Iskandar übernahm. Es folgten u.a. Auftritte und Tourneen in Frankreich, Konzerte bei den Feierlichkeiten zum Festival „Damaskus – Arabische Kulturhauptstadt“ 2008 sowie im dortigen Opernhaus oder etwa ein Gastspiel beim „Morgenland Festival 2009“ in Osnabrück. Seit 2015 lebt Ibrahim Keivo mit seiner Familie in NRW. Bei seinen Solo-Konzerten spielt und singt er in verschiedenen arabischen Sprachen und Dialekten rituelle und mythische Lieder, Ernte- und Hochzeitslieder, Lieder über die Trauer und die Liebe.
Jan Katzschke konzertiert als Solist und Kammermusiker auf Cembalo und
Orgel sowie als Chor- und Ensembledirigent. Er pflegt ein persönlich
gefärbtes Repertoire von Musik des Mittelalters bis zur heutigen Zeit
mit einem deutlichen Schwerpunkt auf dem Werk Johann Sebastian Bachs.
Internationale Anerkennung verschaffte ihm v.a. seine CD-Einspielung der
Cembalowerke von Matthias Weckmann (cpo), die höchstes Lob der Fachwelt
erntete und 2007 mit dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“
ausgezeichnet wurde. Eine fruchtbare Zusammenarbeit verbindet ihn zudem
mit dem lettischen Komponisten Rihards Dubra (geb. 1964), der ihm
mehrere seiner Werke widmete.
Seit 2005 bekleidet er halbzeitlich das Amt des Kantors an der Diakonissenhauskirche Dresden, wo er die Leitung einer umfangreichen kirchenmusikalischen Tradition u.a. mit monatlichen Bach-Kantatengottesdiensten übernahm und das Festival „Orgel-Winter“ gründete.
Seine Erfahrungen gibt er als Dozent für künstlerisches und liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden und als Leiter von Studienreisen und Kursen an den sächsischen Silbermann-Orgeln weiter. Er ist Vizepräsident der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft Freiberg.
Sebastian Knebel absolvierte zunächst eine Lehre als Orgelbauer und war bereits während dieser Zeit als Organist an mehreren Berliner Kirchen tätig. Nach begonnenem Studium an der Dresdner Kirchenmusikschule setzte er seine Ausbildung an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar fort. Anschließend studierte er Cembalo/historische Tasteninstrumente bei Ludger Rémy an der Folkwang-Hochschule in Essen. Durch Kurse zur historischen Aufführungspraxis u. a. bei Ton Koopman und Harald Vogel vervollständigte er seine Kenntnisse. Sebastian Knebel ist Organist und Cembalist der Capella Saggitariana Dresden und des Telemannischen Collegium Michaelstein und arbeitet regelmäßig als künstlerischer Leiter des Vocalconsorts labia vocalia. Neben seiner stetigen Zusammenarbeit mit zahlreichen weiteren Ensembles für alte Musik ist er der künstlerische Mittelpunkt des Dresdner Instrumental-Concerts. Eine umfangreiche solistische Tätigkeit machten ihn als Cembalist, Organist und Hammerflügelspieler bekannt. Konzertreisen führen ihn unter anderem nach Frankreich, Polen, Tschechien, England, in die Schweiz und in die USA. Er spielte mehrere CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen ein. In der Saison 2007/2008 arbeitete Sebastian Knebel als Gastorganist mit der „Bach Society“ Houston, Texas und an „Christ the King Lutheran Church“, Houston.
Diethard Krause studierte Violoncello und Viola da Gamba sowie
Musikpädagogik in Dresden. Seit Januar 2008 ist er Substitut der
Dresdner Philharmonie und absolviert zur Zeit ein Aufbaustudium bei
Prof. Josef Schwab und nimmt regelmäßig an Meisterkursen teil.
Neben der Mitwirkung in verschiedenen Orchester-, Kammermusik- und Opernprojekten und in freien Ensembles setzt er sich gleichermaßen mit musikalischen Einflüssen aus der Alten Musik, aus dem Bereich JazzRockPop, aus der sogenannten „Weltmusik“ und mit Improvisation auseinander. Als Gambist war er bereits Gast beim „Festival Mitte Europa“, beim „Neuen Bachischen Collegium Musicum Leipzig“, der „Batzdorfer Hofkapelle“ und dem „Telemannischen Collegium Michaelstein“. Mit Stefan Wehrenpfennig und der vietnameschisch-deutschen Sängerin Khanh Nguyen im „Lao Xao Trio“ gewann er im Frühjahr 2011 den renommierten Creole-Weltmusikpreis für Mitteldeutschland.
Hannes Lingens studierte Jazz und Schlagzeug in Dresden. Er lebt und arbeitet in Berlin als freiberuflicher Musiker und Komponist im Bereich zeitgenössischer komponierter und improvisierter Musik.
Tourneen durch Europa, nach Japan, Israel, Russland und die USA.; seine Tätigkeit als Kurator beim „Umlaut Festival Berlin“ 2009, 2010, 2012 und für die Konzertreihe „Umlaut Berlin präsentiert“; die Interpretation von Werken zeitgenössischer Komponisten (Antoine Beuger, Philip Corner, Christian Kesten, Michael Pisaro, Stefan Thut u.a.) sowie seine Arbeit als Musiker und Komponist für diverse Tanz- und Theaterproduktionen zeugen von seinem breiten Arbeitsspektrum.
Hannes Lingens nutzt neben seinem besonders klangreichem Schlagzeug u.a. ein chromatisches Knopfakkordeon mit Konverter: Es lässt sich umschalten zwischen dem gängigen „Standardbass“ mit Akkordknöpfen und einer Oktave Basstönen einerseits und dem „Melodiebass“ mit über vier Oktaven Einzeltönen andererseits. Dies ermöglicht eine Fülle experimenteller Spieltechniken.
„Hannes Lingens spielt Schlagzeug, Akkordeon, improvisiert und komponiert. Was davon er auch immer tut, er schafft, uns staunen zu lassen. Ein Staunen über die virtuose Handhabung der Instrumente, das Woher der Klänge, ohne dass sein Spiel auch nur einen Moment von dem ablenken würde, was da erklingt. Vielmehr dient jede Bewegung dem Hörbarmachen. (Man schaut, bis das Schauen zum Lauschen wird, schließt dann vielleicht die Augen.) Hannes Lingens spielt uns hinaus aus dem Alltag der abgenutzten Klänge. Oder, um es in Anlehnung an John Cage zu sagen: Diese Musik ist das Leben der Klänge, ist die Teilnahme der Klänge am Leben, und – bestenfalls – auch die des Lebens an den Klängen.“ Andreas Schendel
»Non voce sed corde canere«
Nicht mit der Stimme, sondern mit dem Herzen singen — Augustinus, Bekenntnisse
Christine Mothes studierte Blockflöte an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig bei Robert Ehrlich sowie an der Escola Superior de Musica de Catalunya Barcelona bei Pedro Memelsdorff sowie Gesang bei Marta Almajano.
Anschließend folgte ein Gesangsstudium bei Gundula Anders und Marek Rzepka mit Schwerpunkt Alte Musik/Historische Aufführungspraxis an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig.
Zahlreiche Meisterkurse und Fortbildungen, insbesondere zur Aufführungspraxis mittelalterlicher Musik bei Pedro Memelsdorff, Benjamin Bagby, Kees Boeke, Jill Feldman, Pierre Hamon, Maurice van Lieshout, Marc Lewon und Uri Smilansky ergänzten ihre Ausbildung. Mit dem Ensemble Metro Marina gewann Christine Mothes den Förderpreis Alte Musik des Saarländischen Rundfunks und der Fritz Neumeyer Akademie 2009.
Sie trat bei zahlreichen Musikfestivals im In- und Ausland auf, und konzertierte u.a. mit Helmut Rilling (Internationale Bachakademie Stuttgart), Benjamin Bagby (Sequentia), Reinhard Göbel, Michael Schönheit (Merseburger Hofmusik) sowie dem Leipziger Barockorchester.
Als Sängerin und Mitbegründerin von La Mouvance hat sie sich auf die Musik des 12.-15. Jahrhunderts spezialisiert. Im Januar 2014 folgte eine Konzerttournee durch die USA mit dem renommierten Ensemble Sequentia.
CD-Produktionen u.a. bei deutsche harmonia mundi dokumentieren ihre künstlerische Arbeit.
Ercole Nisini begann seine musikalische Ausbildung als Posaunist in Rom bei Gianni Mazzoni, setzte sie in Turin bei Joe Burnam sowie in London bei Denis Wick fort und ging dann nach Deutschland, um bei Abbie Conant an der Musikhochschule Trossingen zu studieren.
Im August 1999 war er aktiver Teilnehmer an der erster Edition des Alessi Seminar (Joe Alessi, erster Posaunist der New York Philarmonic) in New York. Ercole Nisini hat mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai und dem Teatro Regio di Torino gearbeitet und war zweiter Posaunist im Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi unter der Leitung von Riccardo Chailly. Sein Interesse an der Musik der Renaissance und des Barock haben ihn dazu geführt, sich dem Studium der Alten Musik und der Aufführungspraxis auf Originalinstrumenten zu widmen, so dass er bei Wim Becu an der Musikhochschule Trossingen ein künstlerisches Aufbaustudium für Barockposaune absolvierte.
Ercole Nisini spielt das Repertoire für Posaune von Renaissance bis Modern auf historischen Instrumenten, und tritt solistisch und mit seinem Ensemble Instrumenta Musica (u.a. Frauenkirche Dresden, Niedersächsische Musiktage, Schütz Tage) auf. Seine Tätigkeit bringt ihn außerdem nach Frankreich und Belgien für Konzerte, Rundfunkmitschnitte und CD-Aufnahmen mit internationalen Ensembles und Orchestern wie dem Ensemble Oltremontano (Wim Becu), Weser Renaissance Bremen (Prof. Manfred Cordes), La Petite Bande (Sigiswald Kuijken), Alte Musik Dresden (Norbert Schuster), Capriccio Stravagante (Skip Sempé) u.a.
Seit der Gründung des Vereins Vox de Caelo e.V., der Aufführungen Alter Musik auf historischen Instrumenten unter Beachtung ihres historischen Kontextes zum Ziel hat, im April 2005 ist er dessen erster Vorsitzender.
Geboren in Eggenfelden (Niederbayern), erhielt sie eine breite musikalische Ausbildung in den Fächern Klavier, Tanz und Blockflöte. Sie studierte dann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Wien Blockflöte und Rhythmik und wirkte dort in diversen Projekten des Musik- und Tanztheaters (Burgtheater) mit. Studium für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig mit dem Schwer-punkt Alte Musik. Kurse und Seminare unter anderem bei J. Cash, P.Elkus, J. Feldmann. Freischaffend als Gesangssolistin. Umfangreiche internationale Konzert- und Aufnahme-tätigkeit u.a. mit "Weser Renaissance", "Mitteldeutsche Barocksolisten", "Lauten-Compagney", "Ensemble Alte Musik Dresden", "Concert Spirituel", "Wiliam Byrd" , ""Académie Saint Cécile (Paris) u.a. Der Hauptschwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit liegt in der Musik des 16.-18. Jahrhunderts.
Wer in der Diskographie dieses Musikers blättert, ist schon auf
Entdeckungsreise: Tonsetzer wie Stölzel, Schuster, Seckendorff findet
man da, Raritäten von Thüringen bis Westfalen, aber auch prominentes
Repertoire von Bach über Telemann und Händel bis hin zu Schubert. Ludger
Rémy, der unter seinen Leidenschaften
„Geschichtsforschungen“ an erster Stelle nennt, ist ebenso
neugierig wie kompetent. Er zählt zu den wenigen Musikern, bei denen
sich Theorie und Praxis wirklich glücklich verbinden, und als treibende
Kraft bei der Wiederentdeckung und Neurealisierung älterer deutscher
Musik hat er wichtige CD-Preise erhalten. (Volker Hagedorn)
Anna Katharina Schumann lebt als Musikerin in Dresden. Sie studierte
Horn und Orchestermusik in Berlin, Oslo, Rom und Leipzig. Seit ihrem
Diplom 1996 befasst sie sich mit Volks- und Weltmusik und Alter Musik
sowie Improvisation und widmet sich verschiedenen Luftsäuleninstrumenten
wie Bockshorn, Schalmei, Dudelsack, Blockflöten, Zink und ihrer Stimme.
Sie ist gefragte Improvisationspartnerin von namhaften Musikern u.a. aus
Indien, Irak, Iran und Südamerika, Kammermusikerin und Mitglied der
Gruppe Wirbeley – Barrierefreie Volksmusik und des Ensembles Neue
Salonmusik Köln und führt darüber hinaus ihr Tonstudio Scheinriesen.com.
Anne Schumann studierte moderne Violine an den Musikhochschulen Weimar und Dresden.
1989 wurde sie Mitglied des Gewandhausorchesters zu Leipzig. Seit 1993 spielt sie als freischaffende Barockgeigerin vorrangig in England ( The English Baroque Soloists, The English Concert u.a.) In Leipzig gründete sie ihr eigenes Ensemble, die Chursächsische Capelle Leipzig, welches sich besonders der Aufführung vergessener Kammermusikwerke widmet. Mehrere Jahre war sie Konzertmeisterin des Europäischen Barockorchesters. Neben ihrer Beschäftigung mit historischen Geigen und Bratschen erarbeitet sie gern neues Repertoire für die Viola d’amore.
Geboren
1943 in England; lebt in Arezzo (Italien). Stembridge studierte in
Cambridge Sprachen und in Oxford Musikwissenschaft. Nach einigen Jahren
als Organist in München, war er für 20 Jahre Dozent an der National
University of Ireland. Sein Interesse für alte italienische Orgelmusik
hat ihn nach Italien geführt, wo er regelmäßig in Arezzo und Brescia auf
historischen Instrumenten unterrichtet, ebenso unterrichtet er an der
Universität Cambridge. Christopher Stembridge ist einer der wenigen
Spezalisten für das Spiel auf dem Cembalo Cromatico, einem Instrument
mit bis zu 31 Tönen je Oktave. Neben seinen internationalen
Solo-Konzerten gibt er Kurse in ganz Europa und den USA. Aufnahmen u.a.
für den WDR und die BBC. Stembridge erhielt den "Preis der deutschen
Schallplattenkritik". Herausgeber unter anderem der "Fiori musicali" von
Girolamo Frescobaldi und der gesamten Werke von Ascoanio Mayone.
June Telletxea stammt aus Spanien und erhielt ihre erste stimmliche
und musikalische Ausbildung in Vitoria-Gasteiz, Baskenland. Nach dem
Studium von Musikerziehung, Cembalo, Geschichte und Chorleitung setzte
sie ihre gesangliche Ausbildung an der renommierten Schola Cantorum
Baseliensis bei Gerd Türk und Dominique Vellard fort.
Parallel zum Studium der Stimme und der Beschaeftigung mit alter Musik interessiert sie sich für Tanz und Theater.
Momentan arbeitet sie als Sängerin in verschiedenen europäischen Ensembles.
Niklas Trüstedt wurde 1944 in Crossen an der Oder geboren – aufgewachsen ist er in Detmold. Sein Elternhaus war sehr musisch interessiert, sein Vater war Schriftsteller. Trüstedt sang im Knabenchor, später – zur Konfirmation – bekam er eine Gambe und war bald Jungstudent an der Musikakademie, machte sein Abitur am musischen Gymnasium, dem unvollendet gebliebene Studien in Theologie, Musikwissenschaft und Pädagogik folgten. Als Gambenspieler war er Lehrbeauftragter an der HdK-Berlin, nachdem er sieben Jahre Fabrikarbeit als ungelernter Arbeiter umfangreiche Lebenserfahrungen sammelte, um bis heute als freischaffender Künstler zu leben.
Er komponiert und organisierte experimentelle Aufführungen von Opern, Messen, Kammermusik und Chorwerken. Außerdem schafft er Skulpturen und Kostüme und beschäftigt sich mit Lackierung und Bemalung von Musikinstrumenten.
Krzysztof Urbaniak studierte Orgel und Cembalo in Warschau und Stuttgart. Seit Oktober 2009 arbeitet er als Dozent für künstlerisches Orgelspiel, Improvisation und historische Orgelbaukunde an der Staatlichen Hochschule für Musik in Łódź, Polen. Zur Zeit promoviert er an der Musikhochschule in Kraków.
Als Spezialist für historische Aufführungspraxis und Interpret späterer Musik ist Krzysztof Urbaniak Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe und nahm an mehr als 20 Meisterkursen mit Pädagogen aus der ganzen Welt teil. Mittlerweile ist er selbst oft Dozent bei Meisterkursen für Orgel und Orgelimprovisation. Er konzertierte er in vielen europäischen Ländern und in Japan. Seine Interpretationen hat er auf CD-Aufnahmen dokumentiert.
Als Orgelexperte ist Krzysztof Urbaniak in verschiedenen international besetzten Orgelkommissionen tätig, um Restaurierungen historischer Orgeln zu betreuen. Seit 2011 leitet er ein großes Forschungsprogramm über den Orgelbau in Danzig im 18. Jh., finanziert aus den Mitteln des polnischen Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulbildung. Er ist Vorstandsmitglied des Baltischen Orgel Centrums in Stralsund und des Vereins für die Erhaltung der historischen Hummel-/Nitrowski-Orgel (1611) in Olkusz, Polen.
Geboren in Buckinghamshire, war er mit 16 Jahren Finalist beim
Wettbewerb "BBC Young Musician of the Year". Er studierte Trompete bei
Michael Laird und Musikwissenschaft am Royal Holloway College. Heute
gastiert er regelmäßig bei den bedeutenden europäischen Barockorchestern
wie dem Gabrieli Consort, den English Baroque Soloists, der Academie of
Ancident Music u.a. Zu seien wichtigsten CD-Einspielungen gehören
Aufnahmen der Sonaten von Biber mit Musica Antiqua Köln und der Werke
für Trompete von Johann Ludwig Krebs mit dem Altenburger Organisten
Prof. Felix Friedrich. Außerdem ist Robert Vanryne Instrumentenbauer.
Auf seinen Kopien barocker Trompeten spielen führende Interpreten ihres
Fachs.
Marius Winzeler, Dr. phil.,wurde in der Schweiz geboren. Studium der Kunstgeschichte, Archäologie des Mittelalters und der Älteren Deutschen Literatur an der Universität Zürich, Promotion an der Technischen Universität Berlin. Denkmalpflegerische Tätigkeiten in der Schweiz und in Sachsen, Kurator der Ersten Sächsischen Landesausstellung und zahlreicher anderer Ausstellungen; Veranstalter von spartenübergreifenden Kulturveranstaltungen; Mitbegründer der Veranstaltungsreihe OFFENES PALAIS - MUSIK UND KUNST IM GROSSEN GARTEN; Lehraufträge; Reiseleitungen. Nach langjährigen Tätigkeiten im Kulturhistorischen Museum Görlitz und in den Städtischen Museen Zittau von 2016 bis 2021 Direktor der Sammlung Alter Meister der Nationalgalerie Prag. Veröffentlichungen zur Architektur-, Kunst- und Kulturgeschichte der Schweiz, Sachsens, der Oberlausitz und Böhmens vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Dorothea Zimmermann wurde in Dresden geboren. Die Altistin studierte
zunächst an der Hochschule für Kirchenmusik ihrer Heimatstadt
(B-Examen), um später bei Professor Richard Wistreich an der
Musikhochschule in Trossingen ihre Studien im Fach Gesang/Alte Musik
fortzuführen, die sie durch Meisterkurse bei Evelyn Tubb, Max van Egmont
und Harry van der Kamp ergänzte.
Dorothea Zimmermann arbeitet seitdem mit namhaften Dirigenten – u.a. mit Ludger Rémy, Wolfgang Katschner, Barthold und Wieland Kuijken (Belgien) und Goos ten Napel (Norwegen) – und Ensembles (Thomanerchor Leipzig, Gewandhauschor Leipzig, Dresdner Kapellsolisten, Telemannisches Collegium Michaelstein, Batzdorfer Hofkapelle, musica poetica Lübeck, Capella Sagittariana, Instrumenta Musica, Lautten Compagney), mit denen sie eine umfangreiche internationale Konzert- und Aufnahmetätigkeit verbindet.
Peter Kopp
war von 1976 bis 1985
Mitglied des Dresdner Kreuzchores und studierte, nach einem Abschluß im
Fach Kirchenmusik, Chor- und Orchesterdirigieren bei Prof. Hans-Dieter
Pflüger und Prof. Siegfried Kurz an der Hochschule für Musik "Carl Maria
von Weber" Dresden. Bereits während seines Studiums konnte er sich als
Leiter des Dresdner Bachchores mit vielbeachteten Chor- und
Orchesterkonzerten im Dresdner Musikleben profilieren. 1993 gründete er
den Körnerschen Sing-Verein, mit welchem ihm, vor allem durch die
Aufführung von Werken des späten 18. Jahrhunderts, bald breite
Anerkennung zuteil wurde. Seit Frühjahr 1995 arbeitet er als
musikalischer Assistent beim Dresdner Kreuzchor und leitete diesen
während einer Vakanz des Kreuzkantorats im Jahre 1996. Seine
vielseitigen musikalischen Aktivitäten führten ihn mehrfach ins Ausland.
Er arbeitete u.a. mit der Dresdner Philharmonie und verschiedenen
Ensembles auf historischen Instrumenten zusammen. Im Jahre 2002 wurde
ihm die Johann-Walter-Plakette des Sächsischen Musikrates verliehen.